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Der Sauti Kuu Act Now Jugend Award 2015 wurde in insgesamt fünf Kategorien vergeben. Für den Innovations-Award, den Inspiration-Award,
den Nachhaltigkeits-Award sowie den Special-Award wurden jeweils drei Persönlichkeiten bzw. Projekte für das Finale am 2. November 2015
im Friedrichstadt-Palast Berlin vorausgewählt. Aus ihnen hat dann die Jury einen Gewinner pro Kategorie bestimmt.
Die Finalisten im Überblick:




                  Kategorie: Innovation



Jugend-Musik-Werk Baden

Obwohl die Juniorbetreuer Sebastian Lavoie, Daniel Bausch, Julian Kiesele und Manuel Renz einen Beruf haben bzw. studieren, investieren diese Jugendlichen den Großteil ihrer Freizeit in die aktive Jugendarbeit. Sie leiten in eigener Regie Projekte. Und dies nicht für, sondern gemeinsam mit Jugendlichen. Musik mit Audio- und Videoprojekten verbindend, widmen sie sich relevanten Themen wie Gewalt, Rüstung, Ausländerfeindlichkeit, Neo-Nazis, Berufswahl. Die ehrenamtlichen Sozialarbeiter sind erste Anlaufstelle bei den vielfältigen Problemen benachteiligter Jugendlicher.
Website des Jugend-Musik-Werks Baden


Junges Ensemble
Balu und Du

Die Mentoren von "Balu und Du" waren als Gruppe nominiert. Die "Balus" (Paten) helfen benachteiligten Kindern, sich zu entwickeln und Herausforderungen des Alltags erfolgreich zu meistern. Die Arbeit mit den "Moglis" (Kindern) beginnt bereits in der Grundschule. Interessant ist, dass für dieses Projekt wissenschaftlich fundierte Wirksamkeitsforschungsprojekte durchgeführt wurden. Deren Ergebnisse belegen, dass die Entwicklung der Kinder durch das Projekt enorm gefördert wird – vor allem hinsichtlich ihres Ernährungs- sowie Bewegungsverhaltens und der Lernfreude der "Moglis".
Website von "Balu und Du"


Junges Ensemble
[U25] – Jugendliche helfen Jugendlichen    **Preisträger**

Bei [U25] engagieren sich 40 junge Menschen, die gleichaltrige suizidgefährdete Jugendliche beraten und begleiten. Sie werden sehr sorgfältig auf ihre Aufgabe als "Peer"-Berater vorbereitet. Spannend ist, dass die Beratung über eine Internetplattform läuft. Zum Engagement gehört auch Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel an Infoständen oder in Schulen. Inzwischen gibt es mit Hilfe der Caritas das Projekt auch in anderen deutschen Städten und sogar in der Schweiz. Viel Bekanntheit erreichte das Projekt durch den WDR Dokumentarfilm "Hallo Jule – ich lebe noch".
Website von [U25] Deutschland






                  Kategorie: Inspiration



Heroes
Devrim Emre    **Preisträger**

Der 18-jährige Devrim Emre wurde für sein Engagement in der Gruppe HEROES nominiert, die 2007 in Berlin gegründet wurde. Sie bringt Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen, mit dem Ziel, Gewalttätigkeit zu minimieren. Dies wird vor allem durch Peergruppenworkshops, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung realisiert. Devrim Emre hat großes Führungstalent, und auch bei heiklen Projekten wie den "Respect Games" ist er zum Beispiel als Ordner für die HEROES engagiert. Dank des erfolgreichen Konzeptes hat sich HEROES inzwischen in neun Städten etablieren können.
Website von HEROES


Delia Jakubek
Delia Jakubek

Als Krankenpflegerin ging die 22-jährige Delia Jakubek als Freiwillige des Arbeitersamariterbundes Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. für eineinhalb Jahre nach Georgien, um dort in einer Kinderklinik zu arbeiten. Dort half sie eine Station für langzeithospitalisierte Kinder aufzubauen. In Georgien werden behinderte Kinder oft von ihren Eltern verlassen und von Waisenhäusern in Krankenhäuser abgeschoben. Delia Jakubek hat dank Sponsoren erreicht, dass diese Kinder ein würdevolles Leben führen.
Der Arbeitersamariterbund in Georgen


Keine Grenzen für Hilfe
Keine Grenzen für Hilfe

Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Alter von 16 bis 21 Jahren haben das Ziel "Unsere Welt von morgen möglichst ohne Krieg und mit viel Frieden zu gestalten". Im Fokus sind Kinder in Kriegs- und Krisensituationen. Die Konflikte im Irak und Syrien veranlassten die Jugendlichen, einen Verein zu gründen. Erstes großes Projekt war ein Hilfstransport für irakische Kinder. Auch sind sie für neue Flüchtlinge im Ruhrgebiet als Dolmetscher aktiv. Aktuell planen sie ein Ukraine-Projekt. Ihr Wunsch, in anderen Bundesländern Jugendliche für ihre Idee zu gewinnen, hat gute Aussicht auf Erfolg.
Website des Vereins "Keine Grenzen für Hilfe"






                  Kategorie: Nachhaltigkeit



Berliner Tierschutzjugend
Berliner Tierschutzjugend

In der Gruppe der Berliner Tierschutzjugend engagieren sich 25 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren. Sie helfen tatkräftig in Europas größtem Tierheim und geben auf Demos und mit Infoständen den Tieren eine Stimme. Sie sind auch mit Politikern im Gespräch, um nachhaltige Verbesserungen für die Tiere zu schaffen. Die Berliner Tierschutzjugend widmet sich Themen wie Tierversuche, Tiere im Zirkus oder Zoo sowie dem Wohl von Haustieren. Bei „Tiere in der Unterhaltung“ werden Wege gesucht, wie ein Zirkus der Zukunft ohne Tiere aussehen könnte.
Website der Berliner Tierschutzjugend


Nora Griefahn
Nora Griefahn

Nora Griefahn ist 23 Jahre und studiert im Masterstudiengang "Technischer Umweltschutz". Parallel zum Studium hat sie sich dem Aufbau des "Cradle to Cradle" (C2C)-Prinzip verschrieben. Zusammen mit Tim Janßen gründete sie 2012 den C2C e.V. Junge Menschen motiviert C2C, einen wirklich guten ökologischen Fußabdruck auf der Erde zu hinterlassen. Eine großartige Leistung ist die Organisation des "Cradle to Cradle"-Kongresses – einer wegweisenden internationalen Konferenz mit hochrangigen Rednern und konkreten Resultaten.
Website des C2C e.V.


Namaste Nepal
Schülerfirma Namaste Nepal S-GmbH    **Preisträger**

Die Schülerfirma wurde 2005 gegründet. Sie fokussiert sich auf die Unterstützung des kleinen nepalesischen Bergdorfes Gati. Dabei werden die einzelnen Aktivitäten gemeinsam und auf Augenhöhe mit der Dorfbevölkerung entwickelt und umgesetzt. Dank Fundraising wurden bislang u.a. drei Schulen und zwei Kindergärten entscheidend unterstützt. Das diesjährige Budget liegt bei 66.000 Euro, zu dem eine Photovoltaikanlage mit 1.700 Euro Einspeisevergütung beiträgt. Nach dem letzten Erdbeben in Nepal hat Namaste bis dato 264.000 Euro für den Wiederaufbau eingeworben.
Website von Namaste Nepal







                  Kategorie: Special



Himn Brimo
Himn Brimo    **Preisträger**

Der 22-jährige Flüchtling aus Syrien hat einen Bombenanschlag auf die Universität in Aleppo überlebt. Er schaffte es nach Deutschland, wo er nun Architektur studiert. Trotz des Kriegstraumas arbeitet Himn Brimo seit einem Jahr beim Jugendwerk als ehrenamtlicher Helfer mit Flüchtlingen und Zugewanderten, und dies besonders gerne mit Kindern. Er hat bereits 900 Ehrenamtsstunden geleistet und motiviert andere ebenfalls zum ehrenamtlichen Engagement: "Dank meiner Helfertätigkeit habe ich in Deutschland neue Freunde und ein zweites Zuhause gefunden."
Website des Jugendwerks e.V.


Die Unermüdlichen
Die Unermüdlichen

Im Mittelpunkt der "Unermüdlichen" steht Integration und Inklusion durch Sport. Mit Respekt, Toleranz und dem Fairplay-Gedanken gelingt es ihnen, erfolgreich gegen Vorurteile vorzugehen. Mit dem Kampfsport Karate wird Migrations- und Flüchtlingskindern die Möglichkeit gegeben, "Löcher in die Zäune zu reißen". Die Jugendtrainer tragen ohne Berührungsängste, mit viel Kreativität und noch mehr Engagement wesentlich dazu bei, dass sich die Kinder auch mit Hilfe von fairem Kampfsport zu starken Persönlichkeiten entwickeln können.
Website des Kampfkunst-Center JuDjuSu-Jitsu Karate e.V,


Celine Fischer
Celine Fischer

Die 16-jährige Celine Fischer macht eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Obwohl selbst chronisch krank, engagiert sie sich in der Flüchtlingshilfe Jüterbog. Sie hat mit ihrer Gruppe "Jugend hat Bock" ein Sommerfest mitgestaltet und führte erfolgreich Verhandlungen mit der Stadtverwaltung. Sie engagiert sich nicht nur direkt für Flüchtlinge, sondern auch in Institutionen. So wurde sie ins Jüterboger Jugendparlament und den Jugendbeirat von "Aktion Mensch" gewählt. Ihre Bescheidenheit zeichnet sie aus. Als sie nominiert werden sollte, fragte sie: "Warum? Was habe ich denn Besonderes gemacht?"
Website des Vereins für soziale Selbstverteidigung







                          Kategorie: Hero



Für die Kategorie Hero hat die Jury selbst Persönlichkeiten vorgeschlagen. Daher gibt es hier keine Finalisten, sondern nur einen Gewinner:

Felix Finkbeiner
Felix Finkbeiner

Die Kinder- und Jugendinitiative "Plant for the Planet" wurde 2007 ins Leben gerufen wurde und hat ihren Ursprung in einem Schülerreferat des damals neunjährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise. Im Rahmen seiner Recherchen wurde er auf die kenianische Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aufmerksam, die mit Ihrer Bewegung 30 Millionen Bäume gepflanzt hat. Felix entwarf am Ende des Referats die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Bisher wurden bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt. Um das Ziel der 1.000 Milliarden Bäume zu erreichen, ruft "Plant for the Planet" die Menschen dazu auf, Bäume zu pflanzen. Wird das gigantische Ziel erreicht, werden ein Viertel des menschengemachten CO2-Ausstoßes gebunden werden.
Website von "Plant for the Planet"